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Portugal - beliebtes Reiseziel in Südeuropa

Festung auf der Insel Madeira
Festung auf Madeira

Exotische Früchte auf einem Markt
Markt in Funchal

Strelizie in Portugal
Strelizie - Typisch Madeira

Im 11. Jahrhundert als Grafschaft Portucalia gegründet, entwickelte sich Portugal unter Alfons I. zu einem Königreich und erlangte nach Vacso de Gamas Erreichen Indiens auf dem Seeweg im 16. und 17. Jahrhundert den Status einer kolonialen Weltmacht. Bald danach, bedingt durch den beginnenden Zerfall des Kolonialreichs, begann jedoch der Abstieg Portugals zu einem der zwischenzeitlich ärmsten Staaten Europas.

Typisch für das im Westen der Iberischen Halbinsel liegende Land ist seine seit dem Ende des 13. Jahrhunderts nahezu unverändert gebliebene Grenze. Diese wird im Westen und Süden von der circa 800 Kilometer langen Küste zum Atlantischen Ozean und im übrigen vom Nachbarland Spanien gebildet. Dabei gleicht Portugal einer an der Südwestecke Europas gelegenen Festung, da es außer dem Atlantik an der rund 1300 Kilometer langen Grenze zu Spanien von mehreren Flüssen und schwer zugänglichen Gebirgsregionen abgeschirmt wird.
Die Größe des Landes, zu dem auch die Inselgruppe der Azoren und Madeira mit ihren Nebeninseln gehören, entspricht mit einer Fläche von etwas mehr als 92.300 Quadratkilometern etwa der der Bundesländer Bayern plus Hessen.
Von den etwa 10,5 Millionen Einwohnern des die Staatsform einer Parlamentarischen Republik besitzenden Landes leben rund 550.000 in der Hauptstadt Lissabon.




Das nur wenige Kilometer vom Atlantik entfernt liegende Lissabon ist der politische und kulturelle Mittelpunkt ganz Portugals, das gegenwärtig (Stand 05/2012) als Mitglied der EU eine nicht einfache Phase der Entwicklung vom Agrarstaat zu einem industrialisierten Land vollzieht. Aus der sich aus dem lukrativen Gewürzhandel und den angehäuften Schätzen aus den Überseekolonien ergebenden Blütezeit Lissabons stammt eine der Hauptattraktionen der Stadt, das im manuelinischen Stil erbaute Hieronymitenkloster Belém nahe der Mündung des Tejo. In ihm beeindruckt vor allem der mit einer kaum vorstellbaren Formenvielfalt ausgestattete wunderbare Kreuzgang viele der Besucher. Als Wahrzeichen der Stadt gilt die ebenfalls aus jener Epoche stammende, an der Tejomündung liegende Torre de Belém. Ihr mächtiger Turm besitzt eine Aussichtsplattform und verbirgt im Inneren die einst als Gefängnis dienenden Kasematten.
Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten Lissabons gehören weitere sakrale Bauten und Paläste sowie der zwei Stadtteile verbindende 45 Meter hohe Personenaufzug und ein 19 Kilometer langer Aquädukt, der sich im Acantara-Tal besonders attraktiv zeigt.

Etwa 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt befindet sich in der Stadt Batalha mit dem Kloster Santa Maria da Vitória das als schönstes gotisches Bauwerk Portugals geltende Nationaldenkmal des Landes. Noch weiter im Norden liegt mit der Hafenstadt Porto dessen zweitgrößte Stadt, deren Bekanntheit eng mit dem Landesprodukt des Portweins verbunden ist. Ihre gut erhaltene Innenstadt überzeugt mit einem sehenswerten Gesamtgefüge, aus dem zahlreiche barocke Kirchenbauten, wie die reich ausgestattete zweitürmige Kathedrale und die Torre dos Clerigos mit ihrem markanten Glockenturm heraus ragen.

Charakteristisch für das heutige Urlaubsland Portugal ist und bleibt jedoch das im Süden des Landes liegende Küstengebiet der Algarve. Das Bild dieser Landschaft wird von gelben Sandstränden geprägt, hinter denen rotgelbe Klippen aufragen und sich kleine Städtchen mit weißen, würfelförmigen Häusern befinden. Viele von ihnen, wie Silves oder Lagos sind noch immer von hohen Mauern umgeben. Allerdings wird das einstige idyllische Bild heute von protzigen Hotelbauten und den Erscheinungen des Massentourismus empfindlich gestört.
Die Auswahl der Strände scheint nahezu unerschöpflich und reicht vom ins flache Wasser führenden Sandstränden bei Ferragudo und Carvoeiro über die besonders bei Wellenreitern beliebte Klippenlandschaft am Strand Praia da Condoama bei Sagres bis hin zu den über Bohlenwege erreichbaren Praia da Fuzeta bei Tavira. Und falls einmal kein Badewetter angesagt ist, warten zahlreiche Museen wie das Bergbaufreilichtmuseum bei Alcoutim oder das informativ gestaltete Volkskundemuseum in Faro auf interessierte Besucher.

Daneben hält Portugal eine Reihe von sehenswerten Ausflugszielen bereit. So im Gebiet des Alentejo mit der zum UNESCO Welterbe gehörenden Stadt Evora mit zahlreichen Baudenkmälern und ihrem Wahrzeichen, dem Templo Romano aus dem 2. Jahrhundert. Aber auch Städte wie Monsaraz oder Mértola, wo man vom Castelo dos Mouros die schöne Flusslandschaft des Guadiana überblicken kann, bieten sich für einen Besuch an. Im nördlichen Landesinneren Portugals bietet der in der Bischofsstadt Viseu liegende Bischofspalast mit dem Grao-Vasco-Museum einen Einblick in die Werke portugisischer Renaissancemalerei. Unweit Viseus erstreckt sich mit dem Bucaco-Nationalpark ein riesiger, im Jahr 1628 angelegter Botanischer Garten mit zahlreichen exotischen Pflanzenarten.
Schließlich soll noch die am Ufer des Rio Mondego gelegene Stadt Coimbra Erwähnung finden, die neben ihrer Universität vor allem durch die Fülle bedeutender Sakralbauten einen regelrechten Spaziergang durch die Kunstgeschichte erlebbar werden lässt.

Ein weiterer Besuchermagnet Portugals ist die bereits erwähnte Insel(-gruppe) Madeira. Sie liegt gut 700 km westlich vor der marokkanischen Küste im Atlantik und wird alljährlich von etwa einer Million Gästen besucht. Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten Madeiras sind der Hauptort Funchal, die Levadas (Bewässerungskanäle) oder die bekannten Lorbeerwälder der Insel. Umfassende Informationen über das Reiseziel Madeira finden sich unter anderem auf der Website www.madeira-center.de.
Neben der Inselgruppe Madeira werden auch die zu Portugal gehörenden Azoren zusehends für den Tourismus entdeckt. Die immergrüne Inselgruppe mit ihren milden Temperaturen wird gern von Wanderern und Seglern angesteuert.

Weiterführende Informationen über Portugal:

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