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Woche der Thüringer Schlösser und Gärten

In wenigen Tagen, nämlich am 7. Mai 2014 wird im Schloss Sondershausen die bis zum 11. Mai andauernde Woche der Thüringer Schlösser und Gärten eröffnet.
Organisiert und durchgeführt von der gleichnamigen Stiftung finden dabei Veranstaltungen im Sommerpalais Greiz, in Schloss und Park Altenstein, in den Dornburger Schlössern und Gärten sowie in Schloss und Park Wilhelmsthal statt.

Aus der Veranstaltungsreihe ragen zwei Programme sicher ein wenig heraus.
Das betrifft zum einen die am 9. Mai im Bad Liebensteiner Ortsteil Altenstein stattfindende offizielle Saisoneröffnung. Dabei wird dem Förderverein Altenstein-Glücksbrunn e.V. der Christian-August-Vulpius-Preis verliehen, der die langjährigen erfolgreichen Bemühungen des Vereins um die Wiederherstellung der historischen Parkarchitektur des Schlossparks würdigen wird. Immerhin konnten dabei Objekte wie das Chinesische Häuschen, die Teufelsbrücke und der Blumenkorb auf dem zugehörigen Felsen wieder in den Schlosspark Altenstein integriert werden. Fotos vom Schloss und dem Schlosspark Altenstein finden Sie auf www.thueringer-wald-impressionen.de.

Als zweiter Höhepunkt wäre die am 10. Mai auf dem Gelände der Dornburger Schlösser vorgesehene Veranstaltung zu nennen. Neben Führungen durch die Gärten und einem Pflanzenquiz können von den Besuchern auch Pflanzen erworben werden, die teilweise in den Schlossgärten von Dornburg gezogen wurden.
Am gleichen Tag werden in den Museen der Schlösser zwei Ausstellungen eröffnet. Neben der im Rokokoschloss zu besuchenden Ausstellung „Schönheit des Fachwerks” wird im als Goethe-Schloss bezeichneten Renaissanceschloss eine Ausstellung mit dem Thema „Gestaltete Erinnerung - Carl Alexander als Bauherr und Mäzen” eröffnet.
Organisiert von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten in Zusammenarbeit mit dem Keramik-Museum Bürgel, kann sie bis zum 2. November dieses Jahres täglich außer mittwochs besichtigt werden.

Die Ausstellung widmet sich dem Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach, der 1818 in Weimar geboren wurde und im Jahr 1901 an gleichen Ort verstarb. Er, der in seiner Kindheit noch Gelegenheit hatte, den greisen Geheimrat Goethe im Renaissanceschloss persönlich kennenzulernen, legte als späterer Regent großen Wert darauf, die Dornburger Schlösser und deren kulturelle Tradition zu bewahren.
Carl Alexander war es auch, der ab 1838 Mittel zur Erneuerung der Wartburg bereitstellte, sich für die Bewahrung der Tradition der Weimarer Klassik einsetzte und die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar, die Weimarer Musikschule sowie später auch die Carl-Alexander-Bibliothek in Eisenach gründete.

Um sich und der Geschichte seiner Herrschaftsperiode ein entsprechendes Denkmal zu setzen, nutzte er vor allem die als Zeugen verschiedener Jahrhunderte geltenden Dornburger Schlösser.
In diesem Jahr nun wird ihm als Förderer und Bewahrer des Historismus aber auch als Förderer des Kunsthandwerks mit der Ausstellung in einem dieser Schlösser gedacht.

   
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