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Winterwandern in Thüringen

Beim Besuch der Webseite Thueringer-Wald.com erfährt man, dass der Freistaat Thüringen in diesem Jahr stolze 530 Kilometer ausgeschilderter Winterwanderwege für Einheimische und Urlaubsgäste bereithält. Die geschobenen und gewalzten Strecken sind mit einem auf Eck stehenden quadratischen in Blau-Weiß gehaltenen Schild als solcher gekennzeichnet und warten in nahezu allen Thüringer Urlaubsregionen, die in einem „normalen” Winter mit Schnee rechnen können, auf möglichst viele engagierte Wanderfreunde.

Nun habe ich am heutigen 10. Januar 2014 nicht zum ersten Mal in diesem Winter im Internet die Seite „Winterwanderwege aktuell” angeklickt - und wie gewohnt und auch befürchtet musste ich die Bemerkung zur Kenntnis nehmen, dass zurzeit keine Winterwanderwege präpariert sind.
Nun müsste man eigentlich auf säumige Organisatoren, einen schläfrigen Winterdienst oder wen auch immer schimpfen. Doch kommt man dabei gar nicht so recht in Stimmung, da einem bewusst wird, dass es sowieso die Falschen treffen würde. Denn das bisher einzige Versäumnis, das bis auf einige wenige, örtlich begrenzte Ausnahmen zu diesem Zustand geführt hat, hat zweifellos Frau Holle (oder wer auch immer sonst) zu verantworten.
Nun kann es zwar sein, dass die Jobcenter vergessen haben, ihr 1 Euro Arbeitskräfte vorbei zu schicken, die mit ihrer Hilfe beim Betten schütteln immerhin die Statistik weiter geschönt hätten. Aber auch dieses Versäumnis wäre letztlich ohne Auswirkung geblieben, denn die Kältemaschinen, die Frau Holle benötigt, hat sie in diesem Winter wahrscheinlich mit einem Transport der Deutschen Bahn bestellt. Und da dort der Herr Pofalla bisher noch nicht einsetzbar war, der die Misere wahrscheinlich einfach klein oder gar kalt geredet hätte, warten die Freunde und Freundinnen von Wanderungen durch eine weiße Winterlandschaft vergeblich auf ein positives Signal von ganz oben.

Beim Blick auf die Liste der vorgesehenen, größtenteils hervorragend ausgewählten Winterwanderwege gerät so mancher Freund unserer Bundeskanzlerin nun wohl doch noch in Versuchung, sich mit diesem Problem vertrauensvoll an „Mutti Merkel” zu wenden. Immerhin konnte die in diesem Winter schon mit dem Schnee Bekanntschaft schließen - wenn auch auf eine eher schmerzhafte denn angenehme Art und Weise. Aber was könnte sie schon tun? Da gegenwärtig auch die EU mangels Schnee in fast allen Ländern kaum helfen könnte, bliebe ihr sicher nichts weiter übrig als uns zu erzählen, dass sie sich der Sache, bei der wir immerhin bereits auf einem guten Weg (leider auf noch keinem Winterwanderweg) seien, anzunehmen und spätestens in einem der nächsten Winter dafür zu sorgen, dass wir vor lauter Schneeschippen gar nicht erst zum Winterwandern kommen.
Schließlich käme als sicher unabänderlicher Störfaktor noch die NSA in Frage. Immerhin steht sie im Verdacht, den uns fehlenden Schnee in den Nordosten der USA umgelenkt zu haben, damit wir uns in Deutschland nicht mehr mit deren Ausspähaktionen beschäftigen müssen, sondern mit gleichem Ergebnis - nämlich keinem - über den fehlenden weißen Belag auf den Winterwanderwegen klagen können.

   
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