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Was treibt der Teufel in Mühlhausen?

Verlor der Teufel seinen Poncho tatsächlich in der Historischen Wehranlage von Mühlhausen? Vielleicht wird diese Frage anlässlich der am heutigen 13. Juni eröffneten Sonderausstellung beantwortet, die bis auf Weiteres in den zu den Mühlhäuser Museen gehörenden Historischen Wehranlagen zu sehen ist.

Die Stadt Mühlhausen besitzt als eine der wenigen Städte in Deutschland einen gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauerring. Schon im 13. Jahrhundert wurde ihr etwa drei Kilometer langer Bau in Angriff genommen, der in den folgenden Jahrhunderten allerdings einige Veränderungen erfuhr. Noch bis heute sind rund 2,2 Kilometer der Stadtmauer und mit dem Frauentor immerhin eines der ursprünglichen vier Haupttore erhalten geblieben. In der Nähe des Tores bietet der Rabenturm einen schönen Ausblick auf die Stadt und ihre Umgebung.

Der in der Nähe des Frauentores befindliche Bereich der Stadtmauer kann nicht nur von außen besichtigt werden, sondern beherbergt auch einen Ausstellungsbereich der Mühlhäuser Museen, der jährlich von Mitte April bis Mitte November zum Besuch einlädt.
Neben der Dauerausstellung zur Wehrgeschichte und zur Festkultur der Stadt und zu den zahlreichen Stadtbränden wurde am 13. Juni eine Sonderausstellung mit Fotografien eröffnet, die von der 1988 in Mühlhausen geborenen Mareen Ledebur angefertigt wurden.
Sie arbeitet heute als freiberufliche Journalistin und hat sich in Verbindung mit ihrem fast zweijährigen Aufenthalt in Chile nun vor allem der lateinamerikanischen Sozialpolitik, den dort anzutreffenden Menschen und auch der anzutreffenden einzigartigen Natur zugewandt.

Die mit ihren Fotos gestaltete Ausstellung führt den Besucher durch verschiedene lateinamerikanische Länder, besucht das Feuerland und die Ruinenstadt Machu Picchu und bringt Eindrücke von ihrem Besuch auf der Osterinsel mit. Dabei wechseln sich die Aufnahmen von Landschaften mit Porträts der dort lebenden Menschen ab und führen den Betrachter so in eine ihm fremde Region „wo der Teufel seinen Poncho verlor”.
Wer mehr davon erfahren möchte, sollte wie ich diese Ausstellung besuchen und sollte dann in der Lage sein, die eingangs gestellte Frage sachkundig zu beantworten.

   
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