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Stepfershausen und das Träbeser Loch

Der am 19. Januar erschienene Beitrag über das Städtchen Ummenstadt gab für mich den Anlass, ein paar von mir gesammelte Eindrücke über die sicher ebenfalls nur wenig bekannte Gemeinde Stepfershausen und ihre Umgebung an reiselustige Menschen weiterzugeben.
Stepfershausen liegt etwa zehn Kilometer nordwestlich von Meiningen am östlichen Rand der Rhön.
Der schon weit über 1.000 Jahre existierende Ort besaß einst eine wehrhafte Burg und wurde um das Jahr 1600 mit einer zusätzlichen hohen Dorfmauer umgeben. Auf den Grundmauern der Burg wurde später eine Kirche errichtet, deren Turm je nach Interpretation der Bergfried der Burg gewesen sein könnte.
Hauptsächlichste Sehenswürdigkeiten dieses idyllischen Ortes sind jedoch 13 Laufbrunnen, deren Existenz der Gemeinde Stepfershausen die Bezeichnung als “Dorf der Brunnen” verdankt.
Alle 13 Laufbrunnen, die öffentlich und funktionstüchtig sind, sind von schmucken Fachwerkhäusern umgeben und besitzen jeweils einen eigenen Namen und einen Brunnenspruch.
Die ältesten der Fachwerkhäuser wurden bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts erbaut.

Bei einem Aufenthalt in der Gemeinde ist in der Nähe des bereits erwähnten Kirchturms ein weiterer Turm, auch als Schulturm bezeichnet, mit einer welschen Haube zu entdecken, der ebenfalls zur alten Burg gehört haben könnte. Beide denkmalgeschützten Türme sind im Dorf als “Wächter und Hüter” bekannt.
Sehenswert auch der Lindenanger und eine kleine, in der Maltenne untergebrachte Galerie.
Erwähnenswert ist wohl noch die Tatsache, dass die Bewohner von Stepfershausen ein feierfreundliches Völkchen sind. Darauf deuten zumindest Veranstaltungen wie der Ostertanz, Sport- und Chorfest, Lindenfest, Backhausfest und Brunnenfest hin.

Wenige hundert Meter südlich vom Ortszentrum befindet sich in der Nähe des Ortsteils Träbes das als Geologisches Naturdenkmal ausgewiesene Träbeser Loch. Hierbei handelt es sich um einen mächtigen Erdfall, der seine Ursache in Auslaugungen von Salz und Gips und den dadurch entstandenen Hohlräumen hatte. Das 27 Meter tiefe Loch, das einen Durchmesser von etwa 80 Metern hat, existiert mindestens schon seit dem Jahr 1700, in dem es erstmals nachweisbar erwähnt wurde. Seither war es auch ein willkommener Anlass für Legenden und Sagen, die sich noch heute um das Träbeser Loch ranken.

   
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