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Kulturbahnhof Kohlebahn in Meuselwitz

Im südöstlichsten Zipfel des Bundeslandes Thüringen befindet sich mit Meuselwitz eine Stadt, deren Geschichte zumindest seit dem Ende des 18. Jahrhunderts vom Abbau der Braunkohle bestimmt wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass zu ihren heutigen Sehenswürdigkeiten neben dem Schlosspark mit der im spätbarocken Stil errichteten Orangerie und dem im Weberhaus untergebrachten Heimatmuseum auch der Kulturbahnhof Kohlebahn gehört. Hierbei handelt es sich um ein touristisches Objekt, das sich mit dieser Geschichte beschäftigt und bereits weit über das Altenburger Land hinaus Bekanntheit erlangt hat.

Im ehemaligen Lokschuppen des Bahnhofs Meuselwitz, der an einer von Zeitz nach Altenburg führenden Nebenstrecke liegt, befindet sich mit einem angeschlossenen großen Freigelände das technische Museum der Kohlebahn. Hier, wo einst die Kohle- und Chemietransporte durch die Landschaft rollten, werden heute sowohl bergmännische Exponate, informative Dokumente und zahlreiche technische Anlagen sowie nostalgische Züge, die auf den Gleisen der Spurweite 900 mm verkehrten, einem interessierten Publikum präsentiert.
Der „Verein Kohlebahn e.V.”, als Betreiber des Museums und der Kohlebahn, zeigt hier auch eine Modellbahnausstellung, die sich mit der Entstehung der Bahnstrecke Meuselwitz-Altenburg beschäftigt und eine Western-Garten-Bahn betreibt. Außerdem organisiert er auf seinem Gelände jährlich wiederkehrende Feste wie das Bergmanns- und Bahnhofsfest und die Westerntage. Darüber hinaus unterstützen die Vereinsmitglieder die Durchführung privater und gesellschaftlicher Feierlichkeiten und Veranstaltungen, die im Kulturbahnhof stattfinden.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit besteht in der Organisation und Durchführung von Sonderfahrten mit der ehemaligen Kohlebahn. So konnten seit dem Ende der 90er Jahre mittlerweile tausende Personen beim Pendelverkehr zwischen Meuselwitz und dem jenseits der Landesgrenze in Sachsen liegenden Regis-Breitingen die zwischen Kammerforst und Auenholz entstandene Bergbaufolgelandschaft betrachten und dabei eine Fahrt in nostalgischen offenen Wagen oder im niveauvoll gestalteten Salonwagen, die mit Küche, Heizung und WC ausgestattet ist, genießen. In einem als „Tanzboden” hergerichteten Waggon ist Platz für kleinere Tanzveranstaltungen, Seminare oder auch Hochzeiten.

Wer einen Besuch von Museum und Kohlebahn plant, der sollte sich unter www.kohlebahnen.de über die kommenden Veranstaltungstermine und Besuchsmöglichkeiten informieren. Kleiner Tipp:
Adventsfahrten und ein Weihnachtsmarkt stehen vor der Tür.

   
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