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Erhält die Hohe Geba ihr schiefstes Gebäude der Welt?

Die Hohe Geba, auch als 751 Meter hoher Gebaberg bekannt, ist nach einer circa 20 Jahre andauernden relativ kontinuierlichen Entwicklung seit einiger Zeit zum Zentrum kontroverser Diskussionen geworden. Diese Diskussionen drehen sich um einen Ausbaus zum Besucher- und Erlebniszentrum. Nun soll ein für den 14. September datierter Bürgerentscheid zur Versachlichung der bisherigen Diskussionen und letztendlich zur Entscheidung für oder gegen das geplante 14 Millionen teure Vorhaben führen.

Dabei hatte das Gipfelplateau der höchsten Erhebung in der Vorderen Rhön bis 1991 für 30 Jahre als Sperrgebiet ein eher geruhsames Dasein geführt, sieht man von den militärischen Aktivitäten ab, die in dem auf ihm stationierten Objekt der Sowjetarmee stattfanden.
Erst mit der Gründung eines Fremdenverkehrsvereins im Jahr 1995 erhielt die touristische Belebung wieder neue Impulse, die unter anderem im Wiederaufbau der zerstörten Wanderhütte, der Einrichtung eines Rhönkulturgartens und mit dem Bergstübchen sowie einem kleinen Museum ihren erlebbaren Ausdruck fanden.

Nun geht es darum, inwieweit der lang gestreckte kahle Bergrücken der Hohen Geba neben den bestehenden Einrichtungen und der von ihm aus zu genießenden herrlichen Aussicht zu weiteren Bergen des Thüringer Waldes und der Hohen Rhön mit neuen Attraktionen eine touristische Aufwertung erhalten soll.
Als deren Herzstück ist die Errichtung eines 70 Meter hohen Turmes vorgesehen, der entsprechend der Neigung der Erdachse eine Neigung von reichlich 23 Grad besitzen wird. Damit würde er als schiefstes Gebäude der Welt für überregionale Beachtung sorgen.
Umgeben soll ihn ein bis in etwa 30 Meter Höhe führender und begehbar gestalteter „schwebender Ring”, der eine elliptische Umlaufbahn simulieren. In Inneren des Turmes sind im Anschluss an das Foyer mehrere Ausstellungsräume geplant, währen der über Aufzug und Treppe erreichbare obere Bereich dieses schiefen Riesens eine überdachte Aussichtsplattform sowie ein Restaurant und Café beherbergen soll.

In der Umgebung des Turmes sind weitere Attraktionen, wie eine Kombination von Hochseilgarten, Klettersteig und Riesenrutsche geplant, die in ihrer Gestalt und Höhe europaweit einmalig sein könnte.
Da die Hohe Geba bereits heute über mehrere durch Thüringen und die Rhön führende Hauptwanderwege erreichbar ist, wäre die verkehrsmäßige Erschließung dieses westlich von Meiningen, zwischen den Orten Geba und Träbes liegenden Erlebniszentrums relativ unproblematisch zu lösen.

Nun ist in wenigen Wochen die Meinung der Bürger im Kreis Schmalkalden-Meiningen zu diesem Projekt gefragt. Meine Meinung als Außenstehender wäre eine Befürwortung des Erlebniszentrums, könnte es doch der touristisch nicht gerade als Hochburg geltenden Rhön eine nicht zu unterschätzende Aufwertung bescheren.

   
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