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Eine kleine Stippvisite durch weniger bekannte thüringer Museen

Während einige der „Großen” wie beispielsweise das Optische Museum in Jena, das Goethe-Nationalmuseum in Weimar oder das Deutsche Spielzeugmuseum in Sonneberg weit über die Grenzen Thüringens hinaus Bekanntheit erlangt haben, ist einer Reihe von ihnen ein eher bescheidenes Dasein beschieden. Dass dies jedoch nicht gleichzusetzen ist mit weniger interessanten Themen oder Inhalten, denen sie sich widmen, soll die Schilderung des kleinen Streifzugs durch fünf kleine und wohl eher weniger bekannte Museen Thüringens belegen.

Da soll zunächst das Deutsche Geflügelmuseum im westlich von Zella-Mehlis liegenden Ort Viernau ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Seit 1995 hat hat der Geflügelzüchter aus Leidenschaft, Herr Schneider, in elf Räumen seines Privathauses an die 15.000 Raritäten zusammengetragen und ausgestellt, die sich sowohl der Geflügelzucht in vergangenen Zeiten als auch der Gegenwart widmen. So erhält der Besucher des täglich geöffneten Museums anhand von Bildern, Zeichnungen Skulpturen, Urkunden und Medaillen einen aufschlussreichen Einblick in die Artenvielfalt des Rassegeflügels und in das meist mit großer Leidenschaft betriebene Hobby der Geflügelzucht. Raritäten aus alten Sammlungen und Antiquitätenläden sowie einige Spezialanfertigungen ergänzen dies und sorgen dafür, dass ein Besuch im Geflügelmuseum keinesfalls langweilig oder eintönig verläuft.

Im nordostthüringischen Altenburg haben gleich zwei museale Einrichtungen mein Interesse geweckt. Zum einen das Flughafen-Museum in Altenburg-Nobitz. Es gibt im Rahmen eines Rundgangs durch ein Museumsgebäude unter anderem Auskunft über die Geschichte dieses Flugplatzes, bietet eine Ausstellung zu Flugzeugantrieben, präsentiert verschiedene Großmodelle von Flugzeugen und beschäftigt sich mit den Besonderheiten des Segelflugs.
Auf dem Freigelände sind mehrere Kampfflugzeuge, ein Polizeihubschrauber, ein Agrarflugzeug und als eine Art Höhepunkt ein Langstrecken-Seeaufklärer der deutschen Marine zu betrachten.

Neugierig hat mich aber auch der historische Friseursalon in der Pauritzer Straße Altenburgs gemacht. Sein gesamtes Inventar, vom Frisierstuhl bis zum Spiegel, von der Haarschneidemaschine bis zum Heißwellengerät stammt aus den 1920er Jahren. Mit besonderem Stolz wird auf das durchgeführte Fotoshooting der Zeitschrift Playboy in diesem Salon verwiesen, von dem Aufnahmen in der Aprilausgabe des Jahres 2010 zu sehen waren.

Die Hinweise auf zwei besonders kleine Museen sollen meinen Beitrag beschließen. Sie gelten einmal der Museumsbrauerei Schmitt in dem südlich Stadtilms gelegenen Ort Singen. Als kleinste Brauerei Thüringens wird in ihr bis heute gebraut, wobei die zum Einsatz gebrachte Technik nach fast 100 Jahre immer noch voll funktionsfähig ist. Bei schönem Wetter lädt ihr idyllisch gelegener Biergarten zum Verweilen nach einem Museumsrundgang ein.
Schließlich soll noch die Zschachenmühle in Wurzbach Erwähnung finden. Hier, im Tal der Sormitz sind skurrile und originelle Skulpturen aus Schrott ebenso zu betrachten wie eine Sammlung seltener Mineralien und Gesteine.

   
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