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Drei der bekanntesten romanischen Klosterkirchen in Thüringen

Als Bewunderer alter kirchlicher Bauwerke hatte ich in den zurückliegenden Monaten die Gelegenheit, drei, teilweise nur noch als Ruine vorhandene romanische Klosterkirchen im Freistaat Thüringen zu besuchen.

Im Besitz der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten ist die Ruine der bereits um das Jahr 1000 entstandenen Klosterkirche in Göllingen. In dieser, im Kyffhäuserkreis gelegenen Gemeinde existierte bereits vor mehr als tausend Jahren ein Kloster, das der Abtei Hersfeld zuzuordnen ist.
Dessen Kirche wurde im 13. Jahrhundert umgebaut, wobei sie ihre heutige Erscheinungsform erhielt.
Leider wurde die Klosterkirche nach 1945 zweckentfremdet genutzt, wodurch es zu einem schnellen Verfall der Anlage kam. Dieser wurde erst nach der Überführung in die bereits erwähnte Stiftung gestoppt.
Heute zeigt sich die Ruine der Klosterkirche Göllingen mit einer bemerkenswerten Außenansicht, die von dem erhalten gebliebenen Westturm, Teilen der Südfront der Klosterkirche, Teilen des Palais sowie der Krypta geprägt wird.
Das in einem guten sanierten Zustand befindliche geschichtsträchtige Kleinod kann jederzeit besichtigt werden.

Als eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke auf deutschem Boden gilt die Ruine der Kirche des Klosters Paulinzella. Gelegen westlich von Bad Blankenburg, erfolgte die Weihe der Kirche im Jahr 1124. Das die Kirche umgebende ehemalige Benediktinerkloster hatte bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts einen großen Einfluss auf die umliegenden Gemeinden und deren Bewohner.
Nach der Aufhebung des Klosterbetriebs im Ergebnis der Reformation setzte ein rascher Verfall der Klosteranlage ein, der zumindest in einigen Bereichen durch Erneuerungsarbeiten gegen Ende des 17. Jahrhunderts eingedämmt werden konnte.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts setzten dann gezielte Sicherungs- und Sanierungsarbeiten an der Ruine der Klosterkirche ein, deren Bedeutung als erhaltenswertes Baudenkmal bereits damals erkannt wurde.
Heute werden die Relikte des Klosters Paulinzella von zahlreichen interessierten Touristen besucht.

Ganz persönlich stark beeindruckt hat mich die romanische Klosterkirche im Ortsteil Thalbürgel der Töpferstadt Bürgel. Die Bausubstanz der heutigen Kirche besteht aus den Resten der ehemals prächtigen Basilika des Klosters Bürgel, die mit zwei wertvollen Portalen ausgestattet war.
Keine Geringeren als Philipp Melanchthon und später Johann Wolfgang von Goethe setzten sich später für den zumindest teilweisen Erhalt und die Sanierung des einstigen Mittelschiffs der Basilika als nutzbare Kirche ein.
Heute finden in ihr neben Gottesdiensten auch Kunstausstellungen sowie die Konzerte des Thalbürgeler Konzertsommers statt.

   
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