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Das Thüringer Vogtland etwas näher beleuchtet

Im nordöstlichsten Zipfel Thüringens, zwischen dem Altenburger Land, Bad Köstritz, Zeulenroda-Triebes und Greiz erstreckt sich die vielfältige Landschaft der Thüringer Vogtlands. Hier, im grünen Herzen Deutschlands bestimmte im 12. Jahrhundert Kaiser Friedrich I. Barbarossa die ersten Vögte zu Verwaltern seiner waldreichen Gebiete an mittlerer und oberer Weißer Elster. Parallel zu veranlassten Rodungen und dem Siedlungsbau stiegen sie bald in den Herrenstand auf, in dem sie als Krönung im Jahr 1329 vom damaligen bayerischen Kaiser Ludwig den Fürsten gleichgestellt wurden.

Stammsitz der Vögte, die unter dem Namen Heinrich herrschten, war über Jahrhunderte die Osterburg in Weida, von der aus sie ab 1244 als Vögte von Weida, Gera und Plauen agierten. Schließlich wurde ihre Herrschaft gegen Mitte des 16. Jahrhunderts durch die Wettiner beendet. Bis dahin waren zahlreiche Siedlungen entstanden, von denen viele Namen mit den Endungen -grün, -dorf und -reuth trugen und noch tragen.
Noch heute gilt Weida als älteste Stadt im Thüringer Vogtland, die mit der Osterburg und ihrem mittelalterlichen Bergfried sowie ihrem technischen Schaudenkmal der Lohgerberei zu dessen meistbesuchten Orten zählt.

Gleich zwei bekannte Schlösser hält die Stadt Greiz bereit. Das architektonisch wertvollere Obere Schloss ging aus einer Burganlage der einstigen Vögte von Weida und Plauen hervor und präsentiert in seinen Mauern die Dauerausstellung “Vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie”, während im Unteren Schloss heute eine Schauwerkstatt dem Greizer Textilhandwerk gewidmet ist.
Als weitere historisch wertvolle Bauwerke des Thüringer Vogtlands gelten das im klassizistischen Stil erbaute Rathaus von Zeulenroda-Triebes und das in der gleichen Stadt zu findende Winkelmannsche Haus, ein in Blockbauweise errichtetes altes Wohnhaus. Die aus dem Jahr 1786 stammende Wünschendorfer Holzbrücke über die Weiße Elster und der Bismarckturm in Reust bei Ronneburg sind weitere Sehenswürdigkeiten dieses Landstrichs.

Bei Ronneburg entstand nach der hier im Jahr 2007 stattgefundenen Landesgartenschau die „Neue Landschaft Ronneburg”. Von ihrem als Ronneburger Balkon bezeichneten Plateau bietet sich ein weiter Ausblick auf die Umgebung und so wie er ziehen auch die begehbare Landkarte sowie die längste Holzbrücke Europas bis heute viele Besucher an.
Abschließend soll auf zwei der in der ersten Augusthälfte stattfindenden Veranstaltungen hingewiesen werden. So findet im Bergaer Ortsteil Zickra am 03. und 04.08. ein großer Kunsthandwerkermarkt statt und Ronneburg feiert am 10.08. sein 14. Brunnenfest.

   
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